Das Giornale von anno 2002

Beziehungsweise ein Auszug davon.



Auffahrt


Maifahrt

 

 

Auffahrt

Datum 9. Mai 2002
Anzahl Teilnehmer 8
Anzahl Motorräder 6 Cali
Gebiet Ostschweiz, Appenzell, Rheintal, Toggenburg
Organisator Urs Maier
Bericht François Bouquet


Um 07.30 aus den Federn, um 08.30 auf der Guzzi, wunderbar. 

Heute ist wieder ein Ausflug mit dem Club angesagt und das Wetter ist gut. Noch nicht ganz Sommer, aber die Temperaturen sind angenehm und vor allem es ist trocken; sogar die Sonne begleitet mich auf dem Weg zum Treffpunkt, zur Autobahnraststätte Kemptthal bei Winterthur. Schnell noch den Tank aufgefüllt und dann ab ins Restaurant für einen Kaffee reicht es nicht mehr, dafür treffe ich die anderen Teilnehmer, die offenbar schon früher eingetroffen sind.

Kurz nach 09.30 starten wir in Richtung Kyburg. Auf dem Hochplateau geniessen wir fahrend kurz den Blick auf das kleine Dörfchen Kyburg und wir sehen auch die Turmspitzen der gleichnamigen Burg die einst den Habsburgern gehörte. Im Dunst erkennt man undeutlich Winterthur nicht zu lange schauen, denn schon geht es weiter durch Felder und Wälder auf kleinen Strassen dem Tösstal zu.

Von Turbenthal bis Bauma spielt der Zug mit uns Katz und Maus. Da sich die Strasse und die Bahn mehrmals kreuzen, stehen wir ein paar mal vor geschlossenen Schranken, da ein Züglein gleichzeitig mit uns das Tösstal hochfährt. In Steg ist aber fertig mit dem Spielchen, da wir links abzweigen und über die Hulftegg in den Kanton Thurgau gelangen. Dort geht’s über Mosnang, Bütschwil, Brunnadern nach St. Peterszell über den Hemberg nach Krummenau und Nesslau, von wo wir den nächsten kleinen Pass, den Schwägalppass anpeilen.
Auf der Fahrt zum Pass begegnen uns immer mehr Motorradfahrer, die uns signalisieren langsam zu fahren. Was kann da bloss sein frage ich mich? Ein Unfall? Geschwindigkeitskontrolle? Da ein grosser Kiesplatz neben der Strasse und die Polizei, die eine Kontrolle durchführt.
Aha alle Motorradfahrer werden auf den Parkplatz gewiesen Ausweiskontrolle! Alle müssen den Fahrausweis und den Fahrzeugausweis vorweisen, das ist eigentlich schon alles. Keine technische Kontrolle, nichts besonderes nur ein übereifriger Polizist findet, er müsse bei Theo’s Guzzi die Rahmennummer sehen. Diese ist offenbar gut versteckt und es vergeht einige Zeit, bis der eifrige Polizist diese gefunden hat. Ansonsten sind die Polizisten freundlich, und wir können unsere Fahrt nach diesem Intermezzo unbehelligt fortsetzen.

Das Mittagessen nehmen wir in einem Gartenrestaurant im Zentrum von Appenzell ein, mit Blick auf den Landsgemeindeplatz. Viele Autos, viele Motorräder, viele Ausflügler. Im Restaurant haben wir aber genügend Platz und das Essen wird uns auch umgehend serviert. Es mundet uns gut, und frisch gestärkt unternehmen ein paar von uns eine kleine Erkundungstour zu Fuss rund um den Landsgemeindeplatz.

Anschliessend geht es weiter nach Oberriet im Rheintal. Auf dem Weg dorthin winkt uns die Antenne vom Hohen Kasten zu und auch ein paar Tropfen nässen unsere Scheiben und Helmvisiere. Zum guten Glück bleibt es bei diesen Tropfen und wir können unsere Fahrt ohne Probleme bis Gams fortsetzen.
Von dort geht es hoch nach Wildhaus und das Toggenburg runter über Unterwasser, Nesslau bis Wattwil. Auf dem Ricken machen wir halt in einem Restaurant und machen es uns auf der Terrasse bequem, das Wetter hat sich wieder etwas gebessert. Nur die Musik ist ein bisschen laut eingestellt, wobei diese auf unseren Wunsch hin umgehend in der Lautstärke zurückgedreht wird. So ist es wieder möglich, sich in normaler Lautstärke zu unterhalten.

Nach dieser Pause heisst es schon Abschied nehmen, da die einzelnen Teilnehmer je nach Wohnort auf dem Weg nach Rapperswil den Blinker in Richtung nach Hause stellen, wobei drei von uns den Weg nach Interlaken für das Sicherheitstraining am folgenden Tag unter die Räder nehmen.

Besten Dank Urs Maier für diese Abwechslungsreiche und gelungene Tour

François Bouquet

 


 

Maifahrt

Datum 28.April 2002
Anzahl Teilnehmer & Teilnehmerinnen 17
Anzahl Motorräder 11
Gebiet Emmental
Tourenleiter Franz Ingold
Bericht Luzius Loretz


 

Die Maifahrt durchgeführt von Franz

 
 

Bei etwas nebligem, frischen, aber sonnigem Wetter, trafen sich 11 Motorräder, bei der “Agip”-Tankstelle bei Lenzburg .Franz Ingold, in Vertretung von Rolf René Veil, der zum Formel 1 Rennen in Spanien eingeladen wurde und aus diesem Grunde nicht anwesend war, begrüsste uns. 
Die Zeit reichte noch gut und so tranken noch ein paar von uns in der Tankstelle einen “Aufweckkaffee”.
Franz reichte noch die Anwesenheitsliste herum, auf welcher man noch sein Mittagessen bestellen konnte, denn er musste die Bestellung noch telefonisch durchgeben. Auch gab es, natürlich wie immer, die üblichen Fachsimpeleien und Witzeleien.

Dann endlich, um 10.00 Uhr starteten wir alle pünktlich zur Maifahrt.
Von Lenzburg aus, fuhren wir via Egliswil Sarmensdorf Aesch, auf der linken Seite dem Hallwylersee entlang, wobei man ein prächtiges Panorama geniessen konnte. Man konnte die Voralpen beinahe greifen. Weiter über Mosen nach Beromünster ( 642 m). Die beiden Radiomasten konnte man schon von weitem erblicken.

Nun fuhren wir runter nach Sursee und Willisau. Schade eigentlich, das heute Sonntag war, denn ich hätte gerne noch ein paar “Willisauerringli” eingekauft. (Da denke ich wieder mal nur mit dem Magen)
Wir liessen Willisau hinter uns und es ging mit grossem Gebrumm, (schönes Gefühl, am Schluss eines solchen Konvois mitzufahren, schon allein wegen der “Klangkulisse”), via Wohlhusen ins/nach Entlebuch.
Hier gab es eine kurze Zigarettenpause bzw. Fotohalt. Von dort weiter nach Schüpfheim Eschholzmatt Wiggen Schangnau über den Schallenberg (1167m).
Nach dieser schönen Auffahrt, machte sich bei mir, (schon wieder ??), der Hunger bemerkbar. Zum Glück hatte Franz mit uns ein Einsehen und via Oberei Röthenbach trafen wir zu unserem Mittagshalt im “Chuderhüsi” (1103m) ein, welches eine recht steile Auffahrt war.
Das Gasthaus war schon ziemlich voll, und wir mussten unsere Motorräder sogar in den Wald stellen. Kompliment an Franz, dass er reserviert hatte. Man konnte wählen unter: “Saurer Mocken (Sauerbraten), Schweinsmedaillons oder “Schniposa”. (für Uneingeweihte: Schnitzel mit Pommes und Salat).
Nach einem reichhaltigen Essen wurde um 14.00 Uhr etwa, wieder zum Angriff auf die weitere Tour geblasen.
Über Bowil Signau Langnau Bärau fuhren wir über die “Lüderenalp” (1144 m).

Weiter über Wasen (nicht Wassen, sonst hätten wir uns sehr dumm verfahren) nach Eriswil Luthern Hüswil, zurück nach Sursee. Unterwegs fuhren wir an ein paar “Einheimischen” vorbei, welche einen sehr alten traditionellen Sport betrieben. Nämlich “Hornussen”. 
Ich glaube ein paar von uns haben sich gewünscht, der “Hornuss” träfe nicht uns, denn das Spielfeld war unmittelbar an der Strasse. Es wurde noch eine Pause eingelegt in Eriswil, wobei sich schon ein paar verabschiedeten. Alle Teilnehmer fuhren nun zusammen los, wobei sich ein paar unterwegs von uns trennten. Der Rest begab sich noch zu einem Gasthaus, das auf dem Weg lag, nämlich das Restaurant Geisshof bei Gontenschwil. Bei einem Getränk verabschiedete sich der Rest und die “Tourengesellschaft” löste sich langsam auf.
Das Wetter war uns gnädig, denn am Nachmittag wurde die Bewölkung immer stärker, Franz jedoch hatte einen “Stein im Brett” bei Petrus und somit kamen wir trocken davon.
Ich möchte Franz für diese Tour recht herzlich danken! Ich habe diese Tour genossen, obwohl, oder gerade weil es so viele Kurven und Feldwege hatte. Ich habe dadurch viel gelernt .Auch den Mitfahrern, welche mich so spontan aufgenommen haben, möchte ich recht herzlich danken, da ich ja letztes Jahr nicht dabei wahr.

Recht herzlichen Dank Euch allen.

Luzius Loretz


Zurück zum aktuellen Giornale


Dieses Dokument wurde aktualisert am16 Jan. 2016 .

www.MotoGuzziCaliforniaClub.ch